Rudi's Motorradtouren
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4. Reisetag - Sonntag, 10.08.14

Da wir bis zum Start der Fähre über den Lysefjord um 15:30 Uhr noch viel Zeit hatten, nutzten wir die Gelegenheit um nach dem Frühstück gemütlich nach Lysebotn zu spazieren. Der Ort selbst ist wenig reizvoll, aber die Landschaft umso mehr.

Anschließend liefen wir wieder zurück zum Haus wo unser Auto stand und fuhren wieder nach Lysebotn um auf die Abfahrt der Fähre zu warten. Da die Schnellfähre nur Platz für etwa 10 Fahrzeuge bietet, ist es ratsam, vorher zu buchen. Wir hatten dies schon von Deutschland aus getan (Preis 414 NOK) und konnten so beruhigt beobachten, wie ein Fahrzeug nach dem anderen ankam und ebenfalls auf die Fähre wartete. Wie wir mitbekamen hatten nicht alle gebucht! Ein Deutscher aus Berlin, der direkt hinter uns stand hatte Glück und kam gerade als Letzter auf die Fähre - einige andere konnten nicht mit!

Die Fahrt über den Lysefjord brachte uns die ersten beeindruckenden Impressionen von der Fjordlandschaft Norwegens. Entlang der steilen Felswände ging es Richtung Stavanger.

Von der Fähre aus konnte man auch den Kjeragbolten (sh. Vortag) von unten sehen - beeindruckend.

Weiter ging die zügige Fahrt!

Wir fuhren ebenfalls unterhalb des Preikestolen vorbei. Petra und ich hatten diese 25 x 25 m große Felskanzel nicht in unser Norwegenprogramm aufgenommen, da zum einen Petra nicht über die nötige Trittsicherheit für den Weg hin und zurück verfügt und ich selbst rechte große Höhenangst habe und den Blick von dort oben sicher nicht hätte genießen können.

Es war aber faszinierend und erschreckend zugleich, dort oben Leute zu sehen, die direkt an der Kante standen oder sogar dort saßen und die Beine baumeln ließen, so als ob die 600 m tiefe senkrechte Wand nicht vorhanden wäre. Einfach so, als ob man auf einer Parkbank sitzt oder am Straßenrand steht!!!

Bevor wir Forsand und damit das Ende unserer Fjordfahrt erreichten fuhren wir noch unter der Brücke hindurch, die hier den Lysefjord überspannt.

Die Fährtfahrt dauerte insgesamt 1 Stunde und war für uns sehr beeindruckend.

Anschließend fuhren wir über die Fjordbrücke und erreichten nach kurzer Strecke - insgesamt 30 km an diesem Tag - den Wathne-Campingplatz am Tysdalsvatnet. Hier machten wir zum ersten mal die Erfahrung, dass vor allem in der Urlaubszeit der Norweger - die noch eine Woche andauerte - eine vorherige Anfrage (am Morgen oder am Vortag) ratsam ist. Alle 8 Hütten waren belegt und wir mussten mir einem sehr engen Wohnwagen vorlieb nehmen - Preis 400 NOK.

Wir hatten keine Alternative, da nach meiner Kenntnis vor der Fähre Hjelmeland - Nesvik kein weiterer Campingplatz mit Hütten vorhanden ist. Über den in der Campingkarte Norwegen  eingezeichneten Campingplatz "Hjelmeland Camping" habe ich im Rahmen unserer Tourplanung nichts weiteres in Erfahrung bringen können!

In der Nacht stürmte es heftig und wir meinten manchmal, mitsamt des Wohnwagens fortgerissen zu werden.

 

Die Tour des 4. Tages!

 

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Unterkunftsempfehlung:
Hotel Schwarzer Adler (Tannheim)

Italien: Hotel Cristallo (Levico Terme)