Rudi's Motorradtouren
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10. Reisetag - Sonntag, 14.08.16

Heute sollte es auf die Lofoten gehen!

Ein strahlend blauer Himmel begrüßte uns am Morgen und nur einige wenige Wolken waren zu sehen – deutlich besser als am Vortag.

Zunächst noch ein paar Fotos von der Hütte, die wir die letzten zwei Nächte genutzt hatten.

 

Gegen 8:30 Uhr waren wir am Fährhafen und stellten uns in die Reihe der Wartenden.

 

Kurz danach sahen wir bereits einen Mann von troghatten.no – die die Fähre von Bodø nach Moskenes betreiben – entlang der Fahrzeuge laufen und die Tickets zu verkaufen. Als er zu uns kam, stellte ich fest, dass der Preis vor Ort günstiger ist als online!

Für Auto plus Fahrer sowie eine zusätzliche Person sind 901 NOK zu entrichten – online 1001 NOK also 100 NOK mehr!!!

Ich hatte selber schon vorgehabt online zu buchen, hatte mich aber aufgrund von Berichten im Internet und der Tatsache, dass jetzt Mitte August die Hauptsaison langsam vorbei war, entschieden doch erst an der Fähre zu zahlen.

40% der Kapazität der Fähre werden für online-Buchungen vorgehalten, die restlichen 60% für diejenigen, die erst am Fährhafen zahlen.

Wenn man also nicht ZU spät am Fährhafen eintrifft, sollte man immer ein Ticket bekommen – in der Hauptsaison ist es sicher ratsam relativ früh dort zu sein um sicher zu gehen.

Bereits um 9:00 Uhr wurde mit dem Beladen der Fähre begonnen. Zunächst die Motorräder, dann die „Vorbucher“ und zum Schluss die übrigen Fahrzeuge. Als wir an die Reihe kamen, hatten wir das Glück, dass zwei Fahrzeuge vor uns die Klappe zum Unterdeck geschlossen wurde und wir auf dem oberen Fahrzeugdeck einfahren konnten. Dazu kam dann noch, dass wir dann direkt als 1. Fahrzeug in unserer Reihe standen und später beim Wegfahren unmittelbar bei den ersten Fahrzeugen waren, die die Fähre verlassen konnten. Die Motorräder übrigens, konnten zwar als erste auf die Fähre fahren, mussten am Ziel aber sicher etwas länger warten um von der Fähre zu kommen, da die Motorräder in Ausbuchtungen links und rechts der Autoreihen abgestellt werden mussten und so beim Verlassen erst nach den Autos wieder losfahren konnten!

 

Das Wetter war also an diesem Tag traumhaft schön und so konnten wir die Überfahrt – bei ruhiger See – genießen.

 

Die Lofoten rückten immer näher und immer mehr Details wurden sichtbar. Ein gewaltiger Anblick.

 

Nach dem Verlassen der Fähre fuhren wir zunächst links bis Å, wo die E 10, die Hauptstraße auf den Lofoten endet.

 

Dann kehrten wir um und machten uns auf den Weg zu unserer gebuchten Hütte auf dem Lyngvaer Lofoten Bobilcamping, Kleppstad. Natürlich nicht, ohne den ein oder anderen Fotostopp einzulegen und die herrliche Landschaft der Lofoten zu genießen.

 

Insbesondere Reine hat es mir angetan – einfach ein malerischer Anblick!

 

Am Abend in der Hütte hab ich dann gleich mein bisheriges Desktopbild durch das Panorama von Reine ersetzt!!!

Weiter ging unser Weg.

 

Auf dem Campingplatz angekommen, fragte ich dann an der Rezeption nach unserer gebuchten Hütte – alles klar! Den Preis von 600 NOK/Tag für 5 Tage musste ich gleich entrichten und erhielt den Schlüssel. Die Hütte ist knapp 500 m von der Rezeption entfernt. Zunächst fuhren wir über einen Schotterweg in die Richtung. Dann kamen wir zu ein paar Häusern links und rechts und scheinbar ging es nicht weiter! Ich stieg aus und ging den schmalen Fahrweg weiter und sah unser Domizil für die nächsten Tage - VOLLTREFFER. :top:

 

Die Hütte ist einfach genial!

Dusche und WC in der Hütte, im Innern geräumig und dann die Lage!

 

Hier würden wir gern ein paar Tage bleiben.

Am Abend genossen wir den Blick auf das Wasser und die umliegenden Berge. Jetzt Mitte August blieb es noch bis ca. 23:00 Uhr hell!

 

 

Gefahrene Strecke: 126 km

Die Strecke des 10. Reisetages!

 

Weiter geht's zum 11. Tag der Reise


Unterkunftsempfehlung:
Hotel Schwarzer Adler (Tannheim)

Italien: Hotel Cristallo (Levico Terme)